Gestern hat die Open Document Foundation das neue LibreOffice-Paket Version 7.2 zum Download bereitgestellt. In dieser Version sollen sich „Writer“ und „Calc“, die Alternativen zu Microsofts „Word“ und „Excel“, jetzt besser mit den DOCX- und XLSX-Dateien vertragen. Außerdem soll LibreOffice 7.2 große Dateien, Bilder oder Präsentationen nun schneller verarbeiten können.

Ein neues Features erlaubt jetzt, dass in der Funktion „Hilfe“  mit einer Pop-up-Suchliste nach Menü-Befehlen gesucht werden kann. Ebenfalls neu ist die scrollbare Stilauswahl in der „Notebookbar“, einer neuen Anzeigevariante mit Befehlssymbolen für die effizientere Nutzung innerhalb der Multifunktionsleiste.

Ein „Fontwork-Panel“ in der Seitenleiste, mit dem Schriftzüge bearbeitet werden können und eine neue Listenansicht für den Vorlagen-Dialog ist ebenfalls mit der neuen Version hinzugekommen. Die schon mit LibreOffice 7.0 eingeführte Grafikbibliothek „Skia“ soll Zeichnungen nun schneller ausführen lassen.

In der Textverarbeitung „Write“ von LibreOffice 7.2 kann der Hintergrund samt Rändern jetzt eingefärbt werden und die Seitenformate können auch Bundsteg-Ränder haben. Bei Serienbriefen gibt es jetzt auch eine Warnung , falls eine der eingebundenen Datenquellen nicht existieren sollte.

Die Tabellenkalkulation „Calc“ filtert bei „AutoFilter“ jetzt auch nach Farben und bei den Cursor-Optionen gibt es dort jetzt auch ein „Fettes Kreuz“. HTML-Tabellen werden mit Version 7.2 auch im Dialog „Externe Daten“ gelistet.

Für das Präsentationsprogramm „Impress“ und das vektorbasierte Zeichenprogramm „Draw“ gibt es jetzt neue Formatvorlagen wie „Candy“ (siehe Artikelbild), „Growing Liberty“ und „Freshes“.

Die Office-Lösung LibreOffice 7.2 können Sie ab sofort kostenlos für Windows, Mac OS, und Linux herunterladen. Für Linux gibt es die neue Version diesmal auch in den Paketformaten DEB und RPM.

Screenshot: LibreOffice