Dass USB-Sticks als Einbruchswerkzeuge missbraucht werden können, ist schon seit Jahren bekannt. Aber auch bei auf den ersten Blick „normalen“ USB-Kabeln  ist Vorsicht geboten:

Wer sich mit der USB-Problematik bei Computern auskennt, dem ist durchaus klar, dass es grundsätzlich möglich ist, einen Mikrocontroller in einem USB-Stecker zu verstecken.

Das Kabel sieht dann immer noch genau so aus wie ein gewöhnliches USB-Kabel, aber der Mikrocontroller verwandelt es in ein hinterlistiges Einbruchswerkzeug. Dieses Prinzip des „Bad-USB“, wie es unter https://www.itsb.ruhr-uni-bochum.de genannt wird, hat auch schon vor ein paar Jahren für Aufsehen gesorgt.

Ninja-USB-Kabel kommunizieren drahtlos mit den Angreifern

Das auch als Ninja-USB-Kabel mit einem verstecktem Mikrochip darin ist anders als normale Kabel, denn der eingebaute Chip kommuniziert drahtlos mit der Außenwelt. Mit Befehlen über deren Bluetooth-Schnittstelle ist es Angreifern möglich, über das Ninja-USB-Kabel Befehle in den Computer einzugeben. Und dann lädt das Kabel es möglicherweise Spionage- oder Hacking- oder sonstige Schadsoftware hoch.

Sie sind auf der sichereren Seite, wenn Sie immer ein eigenes Kabel benutzen, das Sie bei einem vertrauenswürdigen Händler gekauft haben…